Sportlerporträt: Rafael Nadal

Name: Rafael Nadal
Geburtsdatum: 03.06.1986
Geburtsort:  Manacor, Spanien
Nationalität: Spanisch
Größe: 185 cm
Gewicht: 85 kg
Erstes Profidebüt: 2001

Früher Karrierestart

Dem jungen Spanier wurden die sportlichen Gene in die Wiege gelegt. Seine Onkel sind Profifußballer und auch ein bekannter Tennisspieler findet sich in seiner Verwandtschaft wieder. Bereits mit vier Jahren steht Rafael Nadal auf dem Tennisplatz – keine elf Jahre später ist er bereits für die Profi-Tour angemeldet. Boris Becker lehnte den jungen Burschen für Trainingsstunden ab, doch schon schnell sollte sich die deutsche Tennislegende ärgern. Mit 17 Jahren ist Nadal der jüngste Spieler nach Becker, der es bei seinem ersten Wimbeldon-Turnier in die dritte Runde schafft. Den allergrößten Erfolg erreichter der Spanier 2005 mit seinem erstplatzierten French Open Debüt. Das Jahr bescherte ihm sogar Platz zwei der Weltrangliste. Danach steigerten sich seine Erfolge – viele Turnier-Siege, darunter auch Grand-Slam-Titel. Der Stand im Jahr 2017: Mit dem jüngsten US Open-Sieg kann Nadal nun mit 16 Grand-Slam-Trophäen begeistern – „Go Rafa“.

Sein Jahr 2017

Dass er das Jahr 2017 als Nummer eins der ATP-Weltrangliste absolvieren würde, hätte er sich nicht erträumen können, sagter der 31-Jährige im Interview mit der dpa. Er überraschte nicht nur seine Gegner bei den French Open, auch zuletzt bei den US Open. Und die Saison ist noch nicht vorbei: die ATP-World Finals stehen vor der Tür. Die besten acht Tennisspieler treffen am Sonntag (12.11.17) aufeinander.

FunFacts

Rafa ist ein abergläubischer Tennisspieler, denkt man. Denn vor und während seiner Matches hat er perfekt abgespielte Rituale. Vor dem Aufschlag werden Ohren, Nase, Schultern und die Hose berührt – alles in einer festgesetzten Reihenfolge. Eine weitere Angewohnheit: Nach jedem Punkt lässt er sich das Handtuch reichen. Aber auch am Spielfeldrand muss alles geregelt zugehen. Die Flaschenetiketten stehen hintereinander auf dem Boden und zeigen in dieselbe Richtung. Während der Pause trinkt er nur einen Schluck aus jeder Flasche. In einem Interview (Welt N24) macht der Spanier aber deutlich, dass es bloß ein Ritual sei, um sich auf das Spiel zu konzentrieren und sich so orientieren zu können. „Wenn das Aberglaube wäre, dann würde ich das alles doch nicht immer gleich machen, egal, ob ich gewinne oder verliere.“ Den Blick in die Menge wagt Rafael Nadal nur ein einziges Mal, um sich zu vergewissern, dass seine Familie da sei – sonst baue er eine Wand um sich.