Boxen: Bare-Knuckle nach 129 Jahre Verbot wieder erlaubt!

Unter Bare-Knuckle verbirgt sich der Boxsport, bei dem das Kämpfen ohne Boxhandschuhen erlaubt ist. Den Faustkampf gab es bereits im Altertum, vor allem in Griechenland, Vorderasien und Afrika. Da das Boxen ohne Handschuhe ein höheres Verletzungsrisiko mit sich bringt, wurde Bare-Knuckle im Jahr 1889 verboten. Nichtsdestotrotz führen immer noch etliche Bare-Knuckle-Anhänger illegal im Untergrund Kämpfe mit den bloßen Fäusten durch. Stark davon betroffen sind Großbritannien, USA, Irland, Kroatien, Polen und sogar Deutschland.

Nun kommt das unfassbare:

Nach 129 Jahre Verbot ist das Boxkämpfen ohne Handschuhe in Wyoming, einem Bundesstaat im Westen der USA, bewilligt. Unfassbare 1.000 Anfragen erhielt der Veranstalter von Kämpfern aus aller Welt. Doch letztendlich erhielten nur 24 Kämpfer eine Einladung für den Boxkampf, darunter waren 2 Frauen und 8 Schwergewichtler.

Das erste Turnier hat bereits Spuren hinterlassen: gebrochene Nasenbeine, Platzwunden und jede Menge Blut. Ganze 2.000 Zuschauer verfolgten die zehn brutalen Kämpfe, bei denen der Arzt immer wieder einschreiten musste. Ob sich die Begeisterung für Bare-Knuckle auch auf die weiteren Bundesstaaten der USA ausbreiten lässt?

 

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