Nikotinfreie Alternativen zum Rauchen

Möchten Sie mit dem Rauchen Aufhören – wir haben uns mit nikotinfreien Alternativen beschäftigt.

Während sich die meisten Anzeigen zur Raucherentwöhnung auf Lungenkrebs konzentrieren, ist den wenigsten Menschen bewusst, dass sie auch Gefahr laufen können, ihre Beine zu verlieren. Rauchen ist einer der führenden Risikofaktoren im Zusammenhang mit peripheren Gefäßerkrankungen oder PVD, die zu einer Verengung der Blutgefäße führen können. Das Nikotin in Zigaretten erhöht Ihren Blutdruck, beschleunigt Ihre Herzfrequenz und verengt die Arterien im ganzen Körper. Diese Verengung verengt die Öffnung der Arterien, wodurch es für das Herz schwieriger wird, Blut durch die Arterien zu pumpen. Dies führt auch dazu, dass der Körper seine Fett- und Cholesterinspeicher in das Blut abgibt, was zu mehr Plaqueablagerungen an den Wänden Ihrer Arterien führt.

Rauchen beschleunigt nicht nur die Verhärtung und Verengung Ihrer Arterien durch Plaque, sondern setzt Sie auch einem viel höheren Risiko aus, Blutgerinnsel zu bilden, weil Ihr Blut dadurch dicker wird. Dadurch haben Sie ein viel höheres Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und den Verlust von Gliedmaßen. Um die Gesundheit Ihres Gefässsystems zu schützen und zukünftige Schäden zu verhindern, ist es wichtig, mit dem Rauchen aufzuhören.

Raucherentwöhnung mit Nikotin-Ersatztherapie
Dies ist eine sichere Methode, um die Entzugssymptome zu unterstützen, wenn Sie mit dem Rauchen aufhören. Diese Therapien geben Ihnen weniger Nikotin als Zigaretten, und Sie nehmen keinen Teer und kein Kohlenmonoxid auf, die mit dem Tabakkonsum verbunden sind. Beginnen Sie mit der täglichen Nikotindosis, die Sie im Durchschnitt jeden Tag durch das Rauchen von Zigaretten erhalten haben. Es gibt eine durchschnittliche Menge von 1-2 mg Nikotin pro Zigarette. Reduzieren Sie die Dosis im Laufe einiger Monate allmählich, bis Sie die Ersatztherapie vollständig absetzen können. Denken Sie daran, dass Sie während dieser Zeit keine Zigaretten rauchen sollten. Zu den Therapien gehören die folgenden:
● Nikotininhalatoren (wie z.B. Nikotrol): Diese Patronen sind rezeptpflichtig und geben einen dampfartigen Hauch ab, der etwa 4 mg Nikotin enthält. Die durchschnittliche Dosis beträgt 6-12 Patronen täglich über 3 Monate, dann wird die Dosis im Laufe der nächsten 3 Monate allmählich reduziert, bis die Sucht abklingt.
● Nikotin-Lutschtabletten (wie z.B. Commit): Die durchschnittliche Dosis beträgt 6 Wochen lang 1 Lutschtablette alle 1-2 Stunden, wobei die Dosis über einen weiteren Zeitraum von 4 Wochen allmählich reduziert wird, bis die Sucht abklingt.
● Nikotin-Kaugummi (wie Nikorette): Freiverkäuflich erhältlich, beträgt die durchschnittliche Dosis ein Stück Kaugummi, wenn der Drang zum Rauchen aufkommt – bis zu 30 Stück pro Tag. Das Ziel besteht darin, den Konsum über einen Zeitraum von 3 Monaten allmählich zu entwöhnen, bis die Sucht abklingt.
● Nikotinpflaster: Täglich wird ein Pflaster aufgetragen, wobei die Dosis alle 1-2 Monate reduziert wird, bis die Sucht nachlässt.
● Nikotin-Nasenspray (wie z.B. Nicotrol NS): Verschreibungspflichtig: Ein Spray in jedem Nasenloch kann immer dann verwendet werden, wenn der Drang zum Rauchen aufkommt, bis zu 10 Sprühstöße pro Stunde oder 80 Sprühstöße pro Tag bis zu 3 Monate lang.
● Dampfzigaretten: Diese sind mit und ohne Nikotin erhältlich; Patienten sollten die nikotinfreie Variante verwenden, da nikotinhaltige Zigaretten nicht für diejenigen bestimmt sind, die mit dem Rauchen aufhören wollen. Nikotinfreie Dampfaufsteckzigaretten können eine gute Ablenkung für Menschen sein, die während des Entzugs etwas mit ihren Händen zu tun haben müssen.

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