US-Wahl – Verhalten von Donald Trump

Seit dem 3. November läuft die Auszählung der Stimmen in Amerika. Dabei geht es darum, wer der neue US-Präsident wird. Die Ergebnisse sind derzeitig denkbar knapp. So steht auch nach mehreren Tagen des Auszählens der Stimme noch nicht fest, wer der neue Präsident wird und damit die Politik der nächsten Jahre bestimmen wird. Dies ist vor allem auf das komplizierte Wahlsystem in den USA zurückzuführen. Experten hatten vor der Wahl mit einem deutlichen Ergebnis für die Demokraten gerechnet. So gingen sie davon aus, dass Biden sicherlich zum neuen Präsidenten gewählt wird. Die Wahl hat jedoch bisher gezeigt, dass ein solcher Durchmarsch der Demokraten gerade nicht stattgefunden hat. Vielmehr konnten auch die Republikaner ein Großteil der Stimmen erzielen. Dabei stehen sich grundsätzliche Werte gegenüber, was die tiefe Spaltung des Landes zeigt. Durch das bisher ungewisse Ergebnis steigt die Gefahr für mehrere verschiedene Szenarien. So könnte es beispielsweise zu einem Bürgerkrieg in dem Land kommen. Weiterhin kann sich die Wahl im schlimmsten Fall auch noch über Wochen hinziehen. Genau darauf scheint der derzeitige Präsident hinzuarbeiten.

Nichtanerkennen des Ergebnisses
Trump erklärte sich bereits schon relativ früh zum vorzeitigen Wahlsieger der Wahl. Dies sorgte für Entsetzen bei vielen Menschen. So wollte er die Auszählung der weiteren Stimmen per Gericht stoppen lassen. Gerade in einer Demokratie ist ein solches Verhalten jedoch fehl am Platz, da hier alle Stimmen zählen. Auch noch jetzt erfolgt die weitere Auszählung der Stimmen und die Ergebnisse sind in vielen Bundesstaaten denkbar knapp. Insoweit kündigt jetzt bereits das Team um den noch derzeitigen Präsidenten einen massiven Widerstand gegen die Ergebnisse in den eng umkämpften Bundesstaaten an. So denken sie, dass die Prognosen falsch seien und ein erheblicher Wahlbetrug vorliegen würde. Aus diesem Grund wenden Sie sich an die Gerichte und erhoffen sich hierdurch die weitere Auszählung des Stimmen zu verhindern.

Die weiteren Folgen
Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die derzeitige Wahl vor Gericht entschieden wird. Diese hätte die Folge, dass sich die Wahl noch über einen längeren Zeitraum hinziehen wird. Damit wäre genau das eingetreten, was vor der Wahl befürchtet worden ist. Dabei scheint es so, dass die derzeitige Präsident das bisher ungewisse Ergebnis über den Weg der Gerichte abkürzen. Er will damit erreichen, dass er weiterhin an der Macht bleibt. Vor allem wendet er sich die Auszählung der weiteren Stimmen, die per Briefwahl eingegangen sind. Bei diesen Stimmen gilt allgemein der Konkurrent des derzeitigen Präsidenten als Führender.